Anonymes Mitarbeiterfeedback Rückmeldung vom ganzen Team, auch ohne PC-Arbeitsplatz.

Anonymes Mitarbeiterfeedback mit emojirate braucht keinen Rechner und keine Firmenmail. Mitarbeitende scannen im Pausenraum einen QR-Code oder halten das Handy an einen NFC-Aufsteller und tippen auf eines von fünf Gesichtern. Konten und Namen gibt es nicht. Sie sehen die Stimmung je Team, Schicht oder Standort sofort im Dashboard.

So könnte die Bewertungsseite für „Werk Nord“ aussehen, mit Logo, Farbe und eigener Frage.

Wo emojirate bei Ihnen steht

Im Pausenraum
NFC-Aufsteller. Neben der Kaffeemaschine oder am Schwarzen Brett, wo das Handy in der Pause ohnehin in der Hand ist.
An Stempeluhr oder Schichtausgang
QR-Code. Zum Schichtende, solange der Tag noch frisch ist. Ein eigener Aufsteller je Schicht zeigt Unterschiede zwischen Früh- und Nachtschicht.
Im Intranet oder Teamchat
Link. Für alle mit Bildschirmarbeitsplatz. Der Link des Aufstellers öffnet sich in jedem Browser.
Beim Teamevent oder der Betriebsversammlung
Tablet im Kiosk-Modus. Am Ausgang, acht Sekunden nach jedem Danke wieder bereit. Für große Runden zusätzlich QR-Codes auf die Tische.

Rückfragen, die passen

Nach dem Tippen fragt emojirate nur das, was zur Bewertung passt. Diese Rückfragen haben sich in Ihrer Branche bewährt; Sie können sie frei ändern.

Für alle, die keine Umfrage-Mail bekommen

Online-Mitarbeiterbefragungen erreichen vor allem Beschäftigte mit Rechner und Firmenadresse. In Produktion, Lager, Filiale, Pflege oder im Schichtbetrieb fehlt beides oft. Ein QR-Code im Pausenraum erreicht diese Kolleginnen und Kollegen dort, wo sie ohnehin vorbeikommen, auf dem eigenen Handy und in wenigen Sekunden.

emojirate ersetzt dabei keine ausführliche Mitarbeiterbefragung. Es ist die schnelle Rückmeldung zwischendurch, etwa wie die Woche war oder was gerade drückt.

Was ist anonymes Mitarbeiterfeedback?

Anonymes Mitarbeiterfeedback ist eine Rückmeldung von Beschäftigten an Arbeitgeber oder Führungskraft, die keiner Person zugeordnet wird. Es senkt die Hemmschwelle, Kritik offen zu äußern. Typische Formen sind die große Mitarbeiterbefragung, kurze Pulsbefragungen zur Stimmung und der Kummerkasten für Hinweise, die jemand nicht persönlich ansprechen möchte.

emojirate deckt die kurzen Formen ab: eine Hauptfrage, die Sie selbst formulieren, fünf Gesichter von Mies bis Super! und auf Wunsch kurze Rückfragen, die zur Bewertung passen. Für einen Fragebogen mit 40 Fragen, Abteilungsvergleichen und Handlungsfeldern brauchen Sie weiterhin ein Befragungstool.

Mitarbeiterbefragung per QR-Code für Beschäftigte ohne PC

Wer am Band, im Lager, an der Kasse oder auf Station arbeitet, liest selten Firmenmails. Eine Befragung, die als Mail-Link verschickt wird, kommt bei diesen Gruppen schlecht an.

Ein QR-Code oder NFC-Aufsteller braucht keine Adressliste. Die Bewertungsseite öffnet sich im Browser des eigenen Handys, ohne App und ohne Anmeldung. Wer kein privates Smartphone nutzen möchte, bewertet an einem Tablet im Kiosk-Modus. Mit einem eigenen Aufsteller je Bereich trennen Sie Werkhalle und Verwaltung.

Stimmungsbarometer: die Stimmung im Team mit einem Tipp

Ein Stimmungsbarometer fragt regelmäßig mit einer einzigen Frage, wie es dem Team geht. Es ist die kleinste Form der Pulsbefragung. Statt einmal im Jahr 50 Fragen zu stellen, fragen Sie jede Woche eine, und der Verlauf zeigt, wann die Stimmung kippt. Beispiele für die Hauptfrage:

  • „Wie war Ihre Woche?“ freitags im Pausenraum
  • „Wie lief die Schicht heute?“ an der Stempeluhr
  • „Wie gut fühlen Sie sich gerade informiert?“ während einer Umstellung oder eines Umzugs
  • „Wie war Ihre Einarbeitung bisher?“ für neue Kolleginnen und Kollegen nach den ersten Wochen

Das Dashboard zeigt den Verlauf pro Tag und den Vergleich zur Vorwoche, je nach Paket auch eine Heatmap nach Wochentag und Uhrzeit. Sprechen Sie das Ergebnis in der nächsten Teamrunde an, damit das Team sieht, dass die Rückmeldungen ankommen.

Wer den Employee Net Promoter Score (eNPS) erheben möchte, legt eine Rückfrage mit einer Skala von 0 bis 10 an: „Wie wahrscheinlich empfehlen Sie uns als Arbeitgeber weiter?“ Wie Sie daraus den Wert berechnen, erklärt der Ratgeber NPS berechnen. Rückfragen wie diese lassen sich ausblenden, wenn sie gerade nicht passen.

Digitaler Kummerkasten

Beim klassischen Kummerkasten im Flur weiß oft niemand, wer ihn leert und liest. Ein digitaler Kummerkasten mit emojirate ist ein eigener Standort mit einer offenen Hauptfrage wie „Was sollten wir wissen?“ und einer Freitext-Rückfrage. Die Hauptfrage gilt je Standort, deshalb laufen Kummerkasten und Stimmungsbarometer getrennt. Die Hinweise stehen sofort im Dashboard. Auf Wunsch meldet eine Mail jede neue Bewertung an die zuständige Person, den Freitext selbst lesen Sie im Dashboard.

Wer was sieht, legen Sie über Rollen fest. Die Rolle „Nur ansehen“ eignet sich zum Beispiel für den Betriebsrat oder eine Vertrauensperson. Einzelne Bewertungen lassen sich nicht löschen, auch nicht von der Geschäftsführung. Auf anonyme Hinweise können Sie nicht direkt antworten. Antworten Sie deshalb gesammelt am Schwarzen Brett oder in der Teamrunde, zum Beispiel „Drei Hinweise zur Lüftung in Halle 2, der Techniker kommt am Dienstag“.

Für Meldungen über Rechtsverstöße ist ein Kummerkasten der falsche Kanal. Beschäftigungsgeber mit in der Regel mindestens 50 Beschäftigten müssen dafür nach dem Hinweisgeberschutzgesetz eine interne Meldestelle einrichten.

Wie anonym ist das Feedback?

Über Aufsteller und Tablet speichert emojirate die Bewertung, Datum und Uhrzeit, den Aufsteller und die Antworten auf Rückfragen. Namen, Konten oder Personalnummern gibt es nicht, Tracking auch nicht.

Rückschlüsse sind trotzdem nicht ausgeschlossen. Wer im Freitext von „meiner Nachtschicht am Dienstag“ schreibt, ist in einem Team aus sechs Leuten schnell erkannt. Auch die Uhrzeit kann in sehr kleinen Gruppen etwas verraten. Fragen Sie deshalb Gruppen ab etwa zehn Personen ab, fassen Sie kleine Teams zu einem Aufsteller zusammen und sagen Sie im Aushang offen, was gespeichert wird.

Wer den Link oder QR-Code hat, kann bewerten. Hängen Sie die Codes deshalb dort auf, wo nur Ihr Team hinkommt. Wenn Sie den Schritt mit der E-Mail-Adresse einschalten, kann jemand freiwillig um eine persönliche Antwort bitten. Dieser Hinweis ist dann nicht mehr anonym.

Betriebsrat und Mitbestimmung

Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bestimmt der Betriebsrat mit bei der Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Beschäftigten zu überwachen. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kommt es dabei darauf an, ob eine Einrichtung objektiv zur Überwachung geeignet ist, und nicht auf die Absicht des Arbeitgebers.

Beziehen Sie den Betriebsrat deshalb vor dem Start ein. Klären Sie gemeinsam Fragen, Aufsteller, Mindestgruppengröße und wer Zugriff auf das Dashboard bekommt. Auf Wunsch erhält der Betriebsrat selbst einen Zugang mit der Rolle „Nur ansehen“.

Mitarbeiterbefragung, Stimmungsbarometer und Kummerkasten im Vergleich

FormWie oft?UmfangWofür?Passt emojirate?
MitarbeiterbefragungMeist jährlich oder seltenerViele Fragen zu Führung, Arbeitsbedingungen, EntwicklungGesamtbild, Handlungsfelder, Vergleich über JahreNein, dafür gibt es Befragungstools
Stimmungsbarometer (Pulsbefragung)Wöchentlich oder monatlichEine Hauptfrage, wenige RückfragenTrend erkennen, früh reagierenJa, mit eigener Hauptfrage und Verlauf im Dashboard
Digitaler KummerkastenJederzeitEin offener HinweisWas jemand nicht persönlich sagen möchteJa, mit Freitext-Rückfrage; Antworten nur gesammelt
Feedback zu OrtenJederzeitEin Tipp, eine RückfrageKantine, Sanitärräume, SchulungenJa, mit eigenem Aufsteller je Ort

Sie können die Formen kombinieren. Die große Befragung läuft über ein Befragungstool, dazwischen fragt das Stimmungsbarometer per QR-Code. Feedback zu einzelnen Orten läuft getrennt, etwa zum Essen in der Kantine, zur Sauberkeit der Sanitärräume oder nach internen Schulungen. Für Sommerfest und Weihnachtsfeier passt das Feedback zur Veranstaltung.

Grenzen: was emojirate intern nicht kann

  • emojirate ist kein HR-Analytics-Tool. Es gibt keine Personalakte, keine Auswertung nach Person oder Alter und keine Berichte mit Handlungsfeldern.
  • Pro Standort gibt es eine Hauptfrage und kurze Rückfragen, deren Anzahl vom Paket abhängt. Einen langen Fragebogen mit Verzweigungen bildet emojirate nicht ab. Bei Auswahlfragen ist genau eine Antwort möglich.
  • Hauptfrage, Rückfragen, Logo und Farbe stellen Sie selbst ein. Einzelne feste Texte der Bewertungsseite sind auf Gäste ausgelegt, etwa „Das Team vor Ort liest jede Bewertung“.
  • Der Missbrauchsschutz begrenzt, wie viele Bewertungen in kurzer Zeit von einem Gerät oder aus einem Netzwerk ankommen. Das kann greifen, wenn nach einer Betriebsversammlung viele gleichzeitig über dasselbe Firmen-WLAN bewerten.
  • Automatische Berichte, Push-Nachrichten oder eine Anbindung an HR-Software gibt es nicht. Ergebnisse lassen sich je nach Paket als CSV exportieren.
  • Die Bewertungsseite gibt es nur auf Deutsch. Für mehrsprachige Belegschaften ist das eine echte Einschränkung.

Häufige Fragen zum anonymen Mitarbeiterfeedback

Weitere Antworten finden Sie in den häufigen Fragen.

Ist das Mitarbeiterfeedback wirklich anonym?

Über QR-Code, NFC-Aufsteller und Tablet speichert emojirate keine Namen, keine Konten und keine Personalnummern. Gespeichert werden Bewertung, Zeitpunkt, Aufsteller und die Antworten auf Rückfragen. In sehr kleinen Teams können Freitext oder Uhrzeit trotzdem Rückschlüsse erlauben. Fragen Sie deshalb Gruppen ab etwa zehn Personen ab und sagen Sie offen, was gespeichert wird.

Muss der Betriebsrat zustimmen?

Bei technischen Einrichtungen, die zur Überwachung von Verhalten oder Leistung geeignet sind, hat der Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht. Beziehen Sie ihn deshalb vor dem Start ein und klären Sie Fragen, Gruppengröße und Zugriffe gemeinsam. Das ist ein allgemeiner Hinweis und keine Rechtsberatung.

Wie erreiche ich Mitarbeitende ohne PC und Firmenmail?

Mit einem QR-Code oder NFC-Aufsteller dort, wo alle vorbeikommen: im Pausenraum, an der Stempeluhr oder am Schichtausgang. Die Bewertung läuft im Browser des eigenen Handys, ohne App und ohne Anmeldung. Wer dafür kein privates Smartphone nutzen möchte, bewertet an einem Tablet im Kiosk-Modus.

Ersetzt emojirate eine Mitarbeiterbefragung?

Nein. Eine ausführliche Mitarbeiterbefragung mit vielen Fragen, Abteilungsvergleichen und Berichten braucht ein Befragungstool. emojirate eignet sich für die kurze, regelmäßige Rückmeldung dazwischen, also für ein Stimmungsbarometer, einen digitalen Kummerkasten oder Feedback zu Orten wie Kantine und Sanitärräumen. Beides lässt sich gut kombinieren.

Kann ich auf anonyme Hinweise antworten?

Nicht direkt, denn es gibt keinen Absender. Antworten Sie gesammelt, zum Beispiel am Schwarzen Brett oder in der Teamrunde. Wer eine persönliche Antwort möchte, kann freiwillig eine E-Mail-Adresse hinterlassen, wenn Sie diesen Schritt einschalten. Dieser Hinweis ist dann nicht mehr anonym.

Kann ich Teams oder Schichten getrennt auswerten?

Ja. Jeder Aufsteller hat einen eigenen Link mit eigener Auswertung, etwa einer für die Frühschicht und einer für die Spätschicht. Größere Bereiche oder Werke legen Sie als eigene Standorte an. Achten Sie darauf, dass jede Gruppe groß genug bleibt, damit niemand erkennbar wird.

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In der Demo zeigen wir Ihnen, was Ihre Kundschaft sieht und wie Ihr Dashboard aussieht. Drei kurze Fragen, dann melden wir uns mit einem Terminvorschlag.

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