Wo emojirate bei Ihnen steht
- Auf der letzten Folie
- QR-Code. Mit eigenem Link für diesen Kurs. Alle scannen, solange sie noch sitzen.
- An der Tür
- NFC-Aufsteller. Für alle, die schon aufgestanden sind. Handy kurz dranhalten, bewerten, Pause.
- In den Unterlagen
- QR-Code gedruckt. Auf dem Handout oder der Teilnahmebescheinigung, bei mehrtägigen Kursen am letzten Tag.
- Im Online-Seminar
- Link im Chat. Die Bewertungsseite läuft im Browser. Den Link des Aufstellers kopieren Sie einfach in den Chat.
Rückfragen, die passen
Nach dem Tippen fragt emojirate nur das, was zur Bewertung passt. Diese Rückfragen haben sich in Ihrer Branche bewährt; Sie können sie frei ändern.
- Wie war das Tempo? (zu langsam, genau richtig, zu schnell)
- Was hätte Ihnen mehr geholfen?
- Wie wahrscheinlich empfehlen Sie das Seminar weiter? (0–10)
Das Ergebnis vor der Kaffeepause
Der klassische Feedbackbogen landet im Ordner und wird Wochen später abgetippt, wenn überhaupt. Mit emojirate steht jede Bewertung sofort im Dashboard. Trainerinnen und Trainer sehen in der Pause, ob das Tempo gepasst hat, und können den Nachmittag anpassen.
Weiterbildungsanbieter vergleichen so Termine, Orte und Formate. Für interne Schulungen und Onboarding-Tage funktioniert es genauso.
Was ist Seminar-Feedback?
Seminar-Feedback ist die Bewertung einer Schulung, eines Kurses oder einer Weiterbildung durch die Teilnehmenden. Es zeigt, ob Inhalt, Tempo, Praxisbezug und Organisation gepasst haben. Klassisch geschieht das mit einem Feedbackbogen auf Papier am Ende des Seminars, digital per QR-Code vor Ort oder als Online-Umfrage danach.
So läuft Seminar-Feedback mit emojirate ab
- Vor dem Kurs legen Sie einen Standort für Ihr Seminarangebot an und formulieren eine eigene Frage, etwa „Wie hilfreich war das Seminar heute?“.
- Für jeden Kurs oder jede Trainerin und jeden Trainer legen Sie einen eigenen Aufsteller an. Der QR-Code kommt auf die letzte Folie, die Druckkarte an die Tür.
- In den letzten fünf Minuten bitten Sie um eine Bewertung. Die Teilnehmenden tippen auf eines von fünf Gesichtern und beantworten freiwillig ein, zwei Rückfragen.
- Noch vor der Kaffeepause öffnen Sie das Dashboard und sehen Verteilung, Durchschnitt und die Antworten auf die Rückfragen.
Weil die Bewertung im Browser läuft, brauchen die Teilnehmenden weder App noch Konto. Wer kein Smartphone dabei hat, bewertet an einem Tablet im Kiosk-Modus am Ausgang. Brechen große Gruppen alle gleichzeitig auf, reicht ein Tablet allein nicht, denn es nimmt nur eine begrenzte Zahl von Bewertungen pro Stunde an. QR-Code und NFC-Aufsteller verteilen die Bewertungen dann auf die eigenen Handys.
Ein eigener Link je Kurs und Trainer
Jeder Aufsteller hat einen eigenen Link mit eigener Auswertung. Weiterbildungsanbieter legen so einen Aufsteller pro Kurs oder Termin an, etwa „Excel Grundlagen, März“ und „Excel Grundlagen, April“. Wer an mehreren Orten schult, nutzt je Seminarort oder Kursreihe einen eigenen Standort. Wie viele Aufsteller und Standorte möglich sind, hängt vom Paket ab.
Wollen Sie Trainerinnen und Trainer vergleichen, bekommt jede Person eigene Aufsteller für ihre Kurse. Die Zuordnung läuft über den Kurs, nicht über Daten der Teilnehmenden. Sind die Trainer bei Ihnen angestellt, klären Sie vorher, ob der Betriebsrat zu beteiligen ist. Das ist ein allgemeiner Hinweis und keine Rechtsberatung.
Fragen für das Feedback nach der Schulung
Eine gute Seminarbewertung kommt mit wenigen Fragen aus. Die Hauptfrage ist für alle gleich, die Rückfragen passen zur Bewertung:
- Inhalt: „Was hätte Ihnen mehr geholfen?“ als freiwilliger Freitext bei Mies bis Okay.
- Tempo: „Wie war das Tempo?“ mit der Auswahl „zu langsam, genau richtig, zu schnell“ für alle.
- Praxisbezug: „Können Sie das Gelernte in Ihrer Arbeit anwenden?“ als Ja/Nein-Frage.
- Weiterempfehlung: „Wie wahrscheinlich empfehlen Sie das Seminar weiter?“ auf einer Skala von 0 bis 10. Wie Sie den Wert auswerten, erklärt der Ratgeber NPS berechnen.
- Lob: „Was nehmen Sie mit?“ als freiwilliger Freitext bei Gut und Super!.
Bleiben Sie bei zwei bis drei Rückfragen. Weitere Formulierungen finden Sie im Ratgeber Fragen für die Kundenbefragung. Fragen Sie nach einer Tagung mit mehreren Vorträgen, passt die Seite zum Feedback zur Veranstaltung besser.
Interne Schulungen und Onboarding
Auch nach internen Schulungen, Unterweisungen oder Onboarding-Tagen hilft eine kurze Bewertung. Hauptfrage, Rückfragen, Logo und Farbe stellen Sie selbst ein. Einzelne feste Texte der Bewertungsseite sind allerdings auf Gäste ausgelegt.
Bei sehr kleinen Gruppen sind Rückschlüsse über Freitext oder Uhrzeit denkbar. Werten Sie deshalb Gruppen ab etwa zehn Personen aus oder fassen Sie mehrere Termine zusammen. Für laufendes Feedback aus dem Team abseits von Schulungen gibt es die Seite zum anonymen Mitarbeiterfeedback.
Papierbogen, Online-Umfrage oder Ein-Tipp-Bewertung
| Methode | Aufwand für Teilnehmende | Wann liegt das Ergebnis vor? | Ausführliche Antworten? | Aufwand für Sie |
|---|---|---|---|---|
| Feedbackbogen auf Papier | Hoch: Stift, ganze Seite | Nach dem Abtippen | Ja | Drucken, einsammeln, auswerten |
| Online-Umfrage per Mail danach | Mittel: Mail öffnen, Formular ausfüllen | Tage später, oft erst nach Erinnerung | Ja | Adressen, Versand, Erinnerungen |
| Ein-Tipp-Bewertung, z. B. emojirate | Gering: ein Tipp, Rückfragen freiwillig | Sofort im Dashboard | Kurz, über zwei bis drei Rückfragen | QR-Code auf die Folie, Aufsteller an die Tür |
Papierbogen und Online-Umfrage bleiben sinnvoll, wenn Sie einen langen, einheitlichen Fragebogen brauchen, etwa für einen Förderträger. Für den schnellen Eindruck nach jedem Termin ist die Ein-Tipp-Bewertung einfacher.
Grenzen: was emojirate bei Seminaren nicht macht
- Über Aufsteller und Tablet ist die Bewertung anonym. Sie sehen nicht, wer wie bewertet hat, und können Bewertungen nicht mit einer Teilnehmerliste abgleichen.
- emojirate stellt keine Zertifikate oder Teilnahmebescheinigungen aus.
- Eine Anbindung an ein Lernmanagementsystem (LMS) gibt es nicht. Ergebnisse lassen sich je nach Paket als CSV exportieren.
- Eine Zufriedenheitsbewertung zeigt, wie der Kurs ankam. Ob das Gelernte im Arbeitsalltag wirkt, müssen Sie auf anderem Weg prüfen.
- Die Bewertungsseite gibt es nur auf Deutsch, und sie braucht eine Internetverbindung.
Häufige Fragen zum Seminar-Feedback
Weitere Antworten finden Sie in den häufigen Fragen.
Wie erstelle ich einen digitalen Feedbackbogen für eine Weiterbildung?
Sie legen eine Hauptfrage und ein paar kurze Rückfragen an, die Anzahl hängt vom Paket ab. Den QR-Code zeigen Sie auf der letzten Folie oder drucken ihn auf die Unterlagen. Die Teilnehmenden bewerten im Browser, ohne App und ohne Anmeldung.
Welche Fragen gehören in eine Seminarbewertung?
Eine Hauptfrage zur Gesamtzufriedenheit und zwei bis drei Rückfragen zu Inhalt, Tempo und Praxisbezug. Dazu passt die Frage nach der Weiterempfehlung auf einer Skala von 0 bis 10.
Sind die Bewertungen anonym?
Über QR-Code, NFC-Aufsteller und Tablet werden keine Namen und keine Konten gespeichert. Personenbezug entsteht nur, wenn jemand ihn selbst in einen Freitext schreibt. Bei sehr kleinen Gruppen sind Rückschlüsse über Freitext oder Uhrzeit trotzdem denkbar.
Kann ich mehrere Kurse und Trainer getrennt auswerten?
Ja. Jeder Kurs oder jede Trainerin und jeder Trainer bekommt eigene Aufsteller mit eigenem Link. Die Auswertung zeigt, über welchen Aufsteller bewertet wurde.
Funktioniert das auch bei Online-Seminaren?
Ja. Die Bewertungsseite läuft im Browser. Kopieren Sie den Link des Aufstellers in den Chat oder blenden Sie den QR-Code am Ende ein.
Kann ich Bewertungen mit der Teilnehmerliste abgleichen?
Nein. Bewertungen über Aufsteller sind anonym und keiner Person zugeordnet. Wer einzelne Teilnehmende nach dem Kurs gezielt fragen will, kann je nach Paket persönliche Bewertungslinks erzeugen und selbst verschicken. Diese Bewertungen sind dann nicht anonym.